Reisebericht
Moskau-Petersburg
Eine begleitete Gruppenreise in das Land der Zaren. Zuerst besichtigten wir die Schönheiten Moskaus und erlebten dann nach einer anstrengend, interessanten Reise mit dem Nachtzug St.Petersburg mit seinem Charme und seinen Sehenswürdigkeiten.
21.05.2006  - 28.05.2006
Moskaus- Petersburg 21.05. - 28.05.06 Am 21.05.06 startete die Reise mit 28 Teilnehmern und dem Reiseleiter Herrn Schröder ab dem jeweiligen Heimatort gen Düsseldorf. Per Direktflug mit der Lufthansa erreichten wir Moskau gegen 15.30 Uhr Ortszeit (2 Stunden Zeitverschiebung). Es erwartete uns die örtliche Reiseleiterin Svetlana. Per Bustransfer ging es dann direkt zu unserem 3 Sterne Hotel Kosmos. Das Hotel mit seinen ca. 2000 Zimmern entsprach durchaus einem 3 Sterne-Haus. Publikum aus aller Welt bestimmte das Geschehen im Hotel. Die Lage des Hotels ist geeignet, daß der Gast auch außerhalb des Hotels Möglichkeiten zum Einkauf bzw. zur Unterhaltung hat. Der nächste Tage begann nach dem Frühstück mit der Stadtrundfahrt, wo uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie Erlöser Kathedrale, Basiliuskathedrale, Lomonosov Universität und der Rote Platz/Kreml gezeigt wurden. Der rote Platz mit dem Kreml nahm die über- wiegende Zeit in Anspruch, da die Reiseleiterin auf alle Fragen einging. Insbesondere die Landung des Fliegers Rust war Gesprächsthema, wobei Svetlana uns einen anderen Landepunkt zeigte, als der in der deutschen Presse veröffentlichte. Die Zeit zur freien Verfügung dort wurde genutzt um das Kaufhaus GUM oder das Lenin-Mausoleum (nur von außen) zu besichtigen. Nach dem Frühstück war dann die berühmte Tretjakov-Galerie (die weltweit bedeutenste Sammlung russischer Malerei vom Mittelalter bis zur Moderne) das Ziel. Svetlana erklärte ausführlich die Bedeutung der Maler. Schwerpunkt war dabei die Bedeutung der Ikonen. Der Nachmittag konnte für eigene Erkundigungen genutzt werden. Mit einigen Gruppenteilnehmern sind wir dann wieder mit der U-Bahn zum roten Platz gefahren. Mehr als interresant war der Platz hinter dem roten Platz, wo augenscheinlich der Treffpunkt der moskauer Jugendlichen ist. Ein Platz in einem Straßencafe erlaubte uns, Einblick in das Freizeitverhalten der Jugendlichen zu erhalten. Mittwoch fuhren wir dann mit dem Bus zum ca. 75 km entfernten Dreifaltigkeitskloster. Unterwegs konnten wir dann typische Dörfer sehen. Das Dreifaltigkeitskloster hat eine überragende Bedeutung für die russisch-orthodoxe Kirche. Der dort vorhandenen Quelle wird Wunderkraft zugeschrieben. Ein Essen in einem typischen Restaurant rundete den Besuch ab. Nachmittags hatten wir dann Gelegenheit mit unserer Führerin die bekannte U-Bahn zu besichtigen. Jeder Reiseführer berichtet über die sehenswerten Bahnhöfe. Aus unserer Sicht ist dies völlig zu Recht, ein Besuch lohnt auf jeden Fall. Vom Hotel ging es dann mit dem Bus zum Bahnhof. Per Schlafwagen wird die Fahrt von Moskau nach St. Petersburg durchgeführt. Der Zug ist auf jeden Fall ein Erlebnis, empfehlenswert sicherlich das Zweibettabteil 1. Klasse. 4 Personen mit entsprechendem Gepäck bedeuten totale Enge in einem sowieso kleinen Abteil. Nachdem alle sich mehr oder weniger eingerichtet hatten, reichte die Nacht höchstens für einen kurzen Schlaf. In St. Petersburg angekommen erwartete die Reiseleiterin Irina uns am Bahnhof. Der Weg zum Hotel wurde dann zur ersten Stadtbesichtigung. Nach Einnahmeder Zimmer stand die Besichtigung der Peter-Paul-Festung auf dem Programm. Nicht alle Reiseteilnehmer nahmen diesen Programmpunkt war, da die Nachtfahrt jetzt Ihren Tribut verlangte. Die Peter-Paul-Festung ist Grab- und Ruhestätte aller Zaren seit Peter dem 1. Absoluter Höhepunkt der Reise war der Besuch von Puschkin mit dem Katharinenpalast, Das prachtvoll restaurierte legendäre Bernsteinzimmer hinterläßt einen bleibenden Eindruck. Samstag dann der Ausflug zum Peterhof, Sommerresidenz von Peter dem Großen. Ein herrlicher Park enthält viele Attraktionen. Die Große Karkade mit 64 Springbrunnen unterstreicht dies. Der Nachmittag war zur Stadtbesichtigung vorgesehen, auf grund der immer wieder zu sehenden Verkehrsdichte, standen wir in einem Stau, so daß dieser Punkt ausfallen mußte. Ein Aufenthalt am finnischen Meerbusen in unmittelbarer Nähe unseres Hotels bot aber einen entsprechenden Ausgleich. Abends saß die Gruppe dann zum Abschlußabend zusammen und lies noch einige Zeit die vielen Eindrücke Revue passieren. Bei einigen Teilnehmern dauerte das Treffen bis tief in die Nacht, da die letzten Rubel unters Volk gebracht werden mußten. Pünktlich am nächsten Morgen erfolgte dann die Abfahrt vom Hotel zum Flughafen. Per Direktflug landeten wir in Düsseldorf, wo der Bus uns dann sicher nach Hause brachte. Kommentar einiger Reiseteilnehmer (Es ist doch schön in einem deutschen Bus zu sitzen). Als Fazit kann gesagt werden: Die Reise war zwar anstrengend, auf grund der Besichtigungsvielfalt aber absolut lohnenswert. Ps: Beim Nachtreffen der Gruppe zum Bilderaustausch hatte der Wirt dann eine russische Suppe (Soljianka mit einigen Spezialitäten) vorbereitet. Der Wodka schmeckte aber nur in Russland.
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